27.04.2026

Die fünf Ziele

Am 09. Mai 2026 findet in Augsburg der Praxistag unserer Abteilung statt. Wir gehen der Frage nach: Wie kann Evangelisierung gelingen? Im Hintergrund stehen die fünf Ziele der Evangelisierung im Bistum Augsburg.

Pfarrer Reinfried Rimmel im Hohen Dom zu Augsburg
Pfarrer Reinfried Rimmel

Zur Freundschaft mit Jesus führen

Im Johannesevangelium wird Petrus von Jesus gefragt: „Liebst du mich? Er gab ihm zur Antwort: Herr, du weißt alles; du weißt, dass ich dich liebe.“ Diese Frage bzw. Antwort ist das Fundament unseres Glaubens. Evangelisierung will Menschen zu dieser Frage führen und helfen, dass sie mit himmlischer Gnade ihr Herz öffnen und das unfassbar große Freundschaftsangebot Jesu annehmen.

Das Glaubenswissen vertiefen

Die Worte der Bibel, das Glaubensbekenntnis, die Bedeutung der Sakramente, des Gebets … stellen den großen Schatz des Glaubens dar. Es ist ein spannender und heraufordernder Weg, die Inhalte des eigenen Glaubens, das Wissen über diesen Schatz zu vertiefen. Ein Weg, der sich lohnt, auf dem man beschenkt wird.

Über den Glauben sprechen

Papst Franziskus betont: Der Glaube wird im Dialekt weitergegeben. Damit unterstreicht er eine vertraute und herzliche Kommunikation. Es ist wesentlich, dass wir an unserem Platz vom Glauben erzählen. Es geht nicht darum, immer perfekt und geschliffen zu formulieren. Entscheidend ist, dass die Worte von Herzen kommen.

Den Glauben mit Taten bezeugen

Die Worte werden durch Taten bekräftigt, die der Botschaft Jesu entsprechen. Manchmal braucht es nicht viele Worte, immer wieder fällt es schwer, passende Worte zu finden. Ein Lächeln bzw. eine ausgestreckte Hand können in tiefer Weise an das weite Herz Gottes erinnern.

Heimat in der Kirche vermitteln

Es ist wertvoll, als gläubiger Mensch nicht allein unterwegs zu sein. Wir sind Teil einer Pfarrgemeinde bzw. Gemeinschaft, einer weltweiten Kirche. Heimat in der Kirche zu haben, bedeutet, einer großen Gebetsgemeinschaft anzugehören, durch die Sakramente der Kirche im Leben begleitet und aufgerichtet zu werden.

Der auferstandene Herr gebe uns Freude, Phantasie und Mut, in der Gemeinschaft der Kirche immer mehr durch Wort und Tat von ihm - dem Freund unseres Lebens - zu erzählen ...

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