Im Jahr des Herrn
Wie ist dein Blick zurück auf das Jahr 2025 und voraus auf 2026? Und welche Rolle spielt Gott dabei?
Das Jahr 2025 ist fast vorbei: Silvesterpartys steigen, Jahresrückblicke füllen das Fernsehprogramm und mal wieder beschleicht uns der Gedanke: Wie schnell ein Jahr vergehen kann…
VON KATHARINA WEISS
Zurückschauen auf das vergangene Jahr
Doch wie war dieses Jahr für dich? Welche schönen Momente steigen in deiner Erinnerung auf, die dir auch jetzt noch ein Lächeln ins Gesicht zaubern? Welche vielleicht aber auch schweren Tage gab es, die du am liebsten aus deinem Gedächtnis herausradieren möchtest oder für die du umgekehrt im Rückblick dankbar bist?
Wenn wir alte Bauwerke bestaunen, dann finden sich manchmal in einer Inschrift neben der Zahl des Baujahres die Buchstaben A.D. Was eigentlich eine Zeitrechnung angibt (nämlich die Jahreszählung nach Christus), heißt ausgeschrieben anno domini – im Jahr des Herrn. Wie ist es bei dir? In welchen Momenten durftest du erfahren, dass das Jahr 2025 „ein Jahr des Herrn“ war? Wann hast du erfahren, dass Gott wirkt, dass er dich schützt und leitet?
Vielleicht magst du in den kommenden Tagen einmal innhalten, dir diese Fragen stellen und mit Gott ins Gespräch kommen: im Dank, in der Bitte oder auch in der Klage (mit all dem, was du nicht verstehst und was im vergangenen Jahr bruchstückhaft geblieben ist).
Vorausblicken auf das neue Jahr
Und das neue Jahr? Vielleicht blickst du voller Freude darauf, weil ein schönes Fest, eine Hochzeit, die Geburt eines Kindes oder ein anderes freudiges Ereignis ansteht. Vielleicht machen sich aber auch Sorgen breit und in deinem Kalender stehen Prüfungen, Arzttermine oder auch der erste Jahrestag eines lieben Verstorbenen. Egal wie dein Kalender aussieht: Auch über das Jahr 2026 dürfen wir klar und deutlich den Schriftzug setzen: anno domini. Er, der HERR, geht mit durch dieses Jahr, er hält es in der Hand – das dürfen wir uns bei Silvesterpartys und Jahresrückblicken immer bewusst sein.