05.01.2026

Wie passt das zusammen?

Am 6.1., dem Dreikönigstag, betet die Kirche weltweit im Stundengebet eine Antiphon zum Benediktus und Magnifikat, in der drei Ereignisse aus dem Leben Jesus zusammengefasst werden, die sich nicht so recht ineinanderfügen: Jesus wird von den Weisen angebetet, er wird im Jordan getauft und verwandelt in Kana Wasser in Wein.

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VON MARIA DIMPFL

Heute wurde die Kirche dem himmlischen Bräutigam vermählt.

So beginnt die Antiphon in der Laudes. Also haben alle drei Ereignisse etwas mit dem himmlischen Hochzeitsmahl zu tun: In der Taufe werden wir von Sünden reingewaschen, um würdig daran teilzunehmen. Zu solch einen Fest bringt man, wie die drei Könige, Geschenke mit. Und natürlich gibt es keine Hochzeit, bei der die Gäste nicht durch Wein erfreut werden.

Drei Wunder heiligen diesen Tag.

In der Vesper wird die Antiphon mit diesem Satz eingeleitet. Dass es sich beim Stern, der die Weisen zum Kind führt, um ein Wunder handelt, ist genauso offensichtlich, wie das zu Wein verwandelte Wasser. Ebenfalls war es für Johannes „wunderlich“, dass selbst Christus, im Jordan getauft werden möchte.

Jesus offenbart sich

Bei allen drei genannten biblischen Ereignissen hat sich Jesus den Menschen seiner Zeit gezeigt. Er hat sich Ihnen als Messias auf unterschiedliche Weise offenbart. Das Fest Erscheinung des Herrn, lädt uns auch heute noch ein, zu überlegen: Wo begegnen wir hier und jetzt Jesus und erleben ihn als Retter?

Bitte melden!

Obwohl ich schon viele gefragt habe, wie sie sich diese Zusammenstellung im Stundengebet erklären, habe ich noch keine befriedigende Antwort erhalten. Falls der werte Leser eine erleuchtende Idee dazu hat, würde ich mich über eine Nachricht sehr freuen! So lange beschäftige ich mich weiter damit und gebe Ihnen als Impuls für die kommende Woche die Frage mit: Auf welche Art und Weise offenbart sich Jesus in ihrem Alltag? Gerne dürfen Sie mir auch dazu eine Nachricht schreiben: maria.dimpfl@bistum-augsburg.de

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