Politik & Gesellschaft

Bundestagswahl 2017: Katholische Verbände im Bistum Augsburg mischen sich ein

06.04.2017

Augsburg (PM). Dr. Evi Thomma-Schleipfer, Geschäftsführerin des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB), und Peter Ziegler, Diözesansekretär der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), präsentierten dem Verbändereferenten im Bistum Augsburg, Domkapitular Dr. Wolfgang Hacker, in dieser Woche die Themen und Fragen der katholischen Verbände zur bevorstehenden Bundestagswahl. Die Verbändekonferenz hat ihre Vorstellungen und Visionen für ein zukunftsfähiges und gerechtes Deutschland in einem Flyer zusammengefasst. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), der DJK Sportverband, der Familienbund der Katholiken, die KAB, der KDFB, pax christi, das Kolpingwerk und die Katholische Landvolkbewegung (KLB) rufen damit ihre Gruppen und Mitglieder auf, mit den Kandidatinnen und Kandidaten für den 19. Deutschen Bundestag ins Gespräch zu kommen.

Die derzeitigen Sprecher der Konferenz der katholischen Verbände im Bistum Augsburg, Dr. Evi Thomma-Schleipfer vom KDFB (rechts) und Peter Ziegler von der KAB (links), stellen dem Verbändereferenten Domkapitular Dr. Wolfgang Hacker (Mitte) den Flyer zur Bundestagswahl vor. (Foto: Verbändekonferenz)
Die derzeitigen Sprecher der Konferenz der katholischen Verbände im Bistum Augsburg, Dr. Evi Thomma-Schleipfer vom KDFB (rechts) und Peter Ziegler von der KAB (links), stellen dem Verbändereferenten Domkapitular Dr. Wolfgang Hacker (Mitte) den Flyer zur Bundestagswahl vor. (Foto: Verbändekonferenz) , © Verbändekonferenz

„Das Wohl des einzelnen Menschen wie auch dessen gesellschaftliches Leben liegen den katholischen Verbänden am Herzen“, erklärt Verbändereferent Domkapitular Dr. Wolfgang Hacker zur gemeinsamen Aktion der Verbände. „Deshalb gestalten sie Politik mit“, sagt Dr. Hacker.

Die Themen umfassen unter anderem Integration von Geflüchteten, Bekämpfung gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, Stärkung des Ehrenamts, familiengerechte Politik, Maßnahmen gegen Altersarmut, kritischen Konsum, Lohngerechtigkeit für Frauen und Verbot von Rüstungsexporten.

„Diese Themen wurden in einem Papier vereint, um die vielfältigen Inhalte der Mitgliedsverbände aufzuzeigen. Denn Mitgestaltung kann nur gelingen, wenn sich möglichst viele Bürgerinnen und Bürger aktiv mit den Kandidatinnen und Kandidaten ihres Wahlkreises auseinandersetzen und bei der Bundestagswahl ihre Stimme abgeben“, so Dr. Evi Thomma-Schleipfer. „Gerade in Zeiten, in denen viele von Populismus und Politikverdrossenheit sprechen, sehen sich die Verbände in der Verantwortung, aus dem Evangelium und der christlichen Gesellschaftslehre heraus an der Gestaltung von Gesellschaft und Politik mitzuwirken“, betont Peter Ziegler.

Der Flyer der Verbändekonferenz mit konkreten Fragen an die Kandidatinnen und Kandidaten kann bei den Verbänden angefordert werden.