18.05.2026

Rosenkranz beten

Hand aufs Herz, wann hast du zuletzt einen Rosenkranz in der Hand gehabt und ihn gebetet?

Das Rosenkranzgebet zählt zu den bekanntesten Gebetsformen. Mit Maria dürfen wir auf das Leben Jesu blicken. Die Geheimnisse sind biblisch begründet. Die Betrachtung des Lebens Jesu ist eine Form der Selbstevangelisierung, weil wir tiefer in Jesu Wirken hineingenommen werden. 

Den Rosenkranz zur Hand nehmen

Der Marienmonat Mai kann uns Anlass geben, wieder vermehrt den Rosenkranz zum Gebet zu nutzen und in seine Geheimnisse alles einschließen, was im eigenen Leben, in der Familie und im Umfeld geschieht. Nehmen wir Jesus mit in alle Bereiche unseres Lebens, die schmerzhaft sind und daher Trost und Licht benötigen. Danken wir ihm für die Freuden des Lebens und preisen wir ihn glorreich für seine Gegenwart unter uns. Durch diese Verknüpfung bekommt das Rosenkranzgebet den Rhythmus des menschlichen Lebens.

Vom mündlichen Beten zur geistlichen Betrachtung kommen

Für viele Christen ist der Rosenkranz eine mündliche Gebetsform. Die Wiederholung der Ave Maria und des Vater unsers sollen jedoch nicht nur eine Übung im mündlichen Gebet darstellen. Der Rosenkranz entwickelt dann seine geistliche Kraft, wenn wir das Leben Jesu in den Geheimnissen betrachten. Wir können entdecken, was Jesus für uns selbst getan hat.

Mit Maria die Augen auf Jesus richten

Maria hat von der Verkündigung durch den Engel Gabriel angefangen bis zum Tod Jesu am Kreuz ihren Blick manchmal fragend, häufig staunend und oft durchdringend auf Jesus Christus gerichtet. Durch ihren Blick auf Jesus hat sich sein Leben und seine Liebe tief in ihr Inneres eingeprägt. Wenn wir den Rosenkranz betrachtend beten, dann wird sich Jesu Antlitz auch in unser Herz einzeichnen.

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