Sternenhimmel
Es ist beeindruckend, in einer Sommernacht den Sternenhimmel zu betrachten - insbesondere in den Tagen um den 13. August. Ein jährlich wiederkehrendes Phänomen, eine Häufung von Sternschnuppen ist zu sehen. Sie werden im Blick auf den Gedenktag des heiligen Laurentius am 10. August bzw. dessen Martyrium Laurentiustränen genannt.
Seh ich die Sterne
Die Sterne erinnern Christen an den Schöpfer. In Psalm 8 beten wir: „Seh ich deine Himmel, die Werke deiner Finger, Mond und Sterne … Unser Herr, wie gewaltig ist dein Name!“ Der Blick nach oben lässt den Größeren erahnen, der Himmel und Erde erschaffen hat. Man darf staunend vor den Schöpfer treten und seine Größe preisen.
Sein Stern geht auf
Bedeutsam ist ein Stern, den das Matthäusevangelium beschreibt. Die Sterndeuter sagen in Jerusalem: „Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen“ (Matthäus 2,2). Schließlich kommen sie in Betlehem an. „Der Stern zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war“ (Matthäus 2,9). Sie werden zum neugeborenen König geführt - an einen Ort, wo sie ihn nicht vermutet hätten. Der Stern von Betlehem ist mehr als eine Dekoration rund um Weihnachten. Die frohe Botschaft lautet: Gott führt Menschen zu allen Zeiten. Vertrau ihm, er führt dich durchs Leben, auch wenn du den Weg nicht kennst.
Das letzte Ziel
Der Blick in die unendliche Weite erinnert an die Vergänglichkeit des Lebens und die damit verbundene christliche Zuversicht. Wenn wir diese Welt verlassen - so hoffen wir - kommen wir heim. In einem Lied heißt es: „Stern, auf den ich schaue, Fels, auf dem ich steh. Ziel, das ich erstrebe: Alles, Herr, bist Du!“ Bei Gott ist das letzte Ziel, er hat uns eine ewige Heimat bereitet.
Schau nach oben und bete
Schau in den nächtlichen Himmel. Halte inne … Du kannst beten:
Gott, du bist da!
Ich preise dich, dass du den Sternenhimmel, dass du mich erschaffen hast.
Ich bitte dich: Führe mich durch dieses Leben.
Ich danke dir, dass ich bei dir mein letztes Ziel finde. Amen.